Sonntag, 2. November 2014

Worte zum Projekt

Worum geht es hier?

Bei diesem Projekt geht es um die finanziellen Einsparungen, die durch Mülltrennung und mehr Effizienz bei der Müllabholung erreicht werden. Dieser Blog ist auch die öffentliche Version meiner Einreichung zum Umweltpreis der Stadt Graz 2014 der diesmal unter folgendem Titel läuft::

Umwelt-Preis Graz 2014: "Reduce - ReUse - Recycle"

Erklärungen zu meiner Einreichung:

Pro Haushalt, bzw. pro Liegenschaft fallen Restmüllgebühren an. Die Höhe der Restmüllgebühr richtet sich in Graz nach der Menge des Restmülls, der über den lokalen Müllentsorger, die Holding Graz Services, entsorgt wird. In anderen Gemeinden, Städten, bzw. Kommunen kann dies nach anderen Gesichtspunkten erfolgen.

Projeketstandort:
Alle beschriebenen Projekte beziehen sich auf die Stadt Graz.

Ermittlung der finanziellen Einsparung:
Die Höhe der finanziellen Einsparung ist von den Restmüllgebühren abhängig, die leider beinahe jährlich ansteigen. Die aufgezeigten finanziellen Einsparungen beinhalten 10 Prozent Umsatzsteuer.

Ziele dieses Projektes:
Das Ziel dieses Projektes ist es zu zeigen, wie einfach Geld durch eine ordentliche Mülltrennung "verdient" werden kann.
Das nächste kurzfristige  Ziel dieses Projektes ist es die Summe von 10.000 Euro bei den jährlichen Müllgebühren einzusparen. Der übernächste Eintrag zeigt dann die durchgeführten Einsparungen bei den Restmüllgebühren. Beim vierten beitrag sind dann die Projekte in Vorbereitung ersichtich.

Längerfristiges Ziel:
Das längerfristige Ziel ist dann, dass die 25.000 Euro-Einsparmarke bei den jährlichen Restmüllgebühren geknackt wird.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Jedes Projekt sollte zuerst bei sich selbst ausprobiert werden.
Das erste durchgeführte Restmüll-Einsparprojekt wurde bei der Liegenschaft, zu der auch die von mir genutzte Wohnung gehört, umgesetzt.
Die aktuell eingesparte Summe bei den jährlichen Restmüllgebühren beträgt bei 24 Haushalten 1.582,68 Euro

Link:
Wie alles begann - vor zwei Jahren
Restmülltagebuch
Wenn es sich zeitlich ausgeht, werde ich es dann wieder einmal aktualisieren - das Restmülltagebuch ;-)

Donnerstag, 24. Juli 2014

Aufzählung der realisierten Einsparungen

Realisierte Einsparungen:

1) Das erste Müll-Einsparprojekt

Örtlichkeit: Bei unserer Liegenschaft (24 Haushalte)

Wie es einmal war:
Zwei 240-Liter Restmülltonnen die zweimal pro Woche entleert wurden und eine 240-Liter Restmülltonne die 14-tägig entleert wurde.
Die anfallende wöchentliche Restmüllmenge betrug in Summe  1.080 Liter, bzw  45 Liter im Mittel je Haushalt.

Aufzählung der alten Werte:
Mittlere Restmüllmenge je Haushalt und Woche:  45 Liter
Jährliche Restmüllgebühren (lt. Tarif 2014):     3.560,81 Euro

Aktueller Zustand:
Zwei 240-Liter Restmülltonnen, die wöchentlich entleert werden und eine 240-Liter Restmülltonne, der 14-tägig entleert wird.

Aufzählung der aktuellen Werte:
Mittlere Restmüllmenge je Haushalt und Woche:  25 Liter
Jährliche Restmüllgebühren (lt. Tarif 2014):     1.978,13 Euro

Summe der Einsparungen pro Jahr:

Beim Geld:                                  1.582,68 Euro
Bei der Müllmenge:  24.960 Liter bzw. 25m³

Das zweite Müll-Einsparprojekt

Örtlichkeit:  Bezirkssportplatz in der Muchargasse

Wie es einmal war:
Eine 1.100-Liter Restmülltonne und eine 240-Liter Restmülltonne, die beide wöchentlich entleert wurden.
Die anfallende wöchentliche Restmüllmenge betrug in Summe  1.340 Liter

Aufzählung der alten Werte:
Mittlere Restmüllmenge je  Woche:  1.340 Liter
Jährliche Restmüllgebühren (lt. Tarif 2014):     4.145,24 Euro

Aktueller Zustand:
Eine 240-Liter Restmülltonne, die wöchentlich entleert wird.

Aufzählung der aktuellen Werte:
Mittlere Restmüllmenge je Woche:  240 Liter
Jährliche Restmüllgebühr (lt. Tarif 2014):     791,23 Euro

Summe der Einsparungen pro Jahr:

Beim Geld:                                   3.354,01 Euro
Bei der Müllmenge:  57.200 Liter bzw. 57 m³

Die realisierten Einsparungen betragen aktuell 4.936,69 Euro

Aufzählungen der noch nicht durchgeführten Einsparungen beim Restmüll


1) Das erste offene Müll-Einsparprojekt

Örtlichkeit: Eine Liegenschaft mit 44 Haushalten

Aktueller Zustand:
Zwei 1.100-Liter Restmülltonnen, die laut Abrechnung  zweimal pro Woche entleert werden. In der Realität wird dieser Wert leider nicht erreicht.
Die aktuellen jährlichen Restmüllgebühren betragen 13.416,-  Euro

Optimierungsvorschläge:
1) Reduzierung des Abholintervalls bei einer 1.100 Liter Restmülltonne auf 14-tägig. Bei der anderen Restmülltonne bleibt die zweimalige Leerung pro Woche.
Mögliches Jährliches Einsparpotential 5.028,87 Euro

2) Veränderung des Abholintervalls bei beiden1.100 Liter Restmülltonnen auf wöchentlich.
Mögliches Problem. Eventuell könnte die anfallende Restmüllmenge manchmal zu groß werden. Abhilfe: Informationskampagne bzgl. einer besseren Mülltrennung.
Mögliches Jährliches Einsparpotential 6.708,02 Euro

Bisher durchgeführte Aktionen und Maßmahmen
1) Ermittlung des Einsparpotentiales
2) information aller Haushalte über einen Anschlag am schwarzen Brett

Das jährliche Einsparpotential sehe ich hier zwischen 5.000,- und 6.700,- Euro.

 

2) Das zweite offene Müll-Einsparprojekt

Örtlichkeit: ServiceCenter der Stadt Graz
Alles Weitere ist unter diesm Link ersichtlich.

Das jährliche Einsparpotential sehe ich hier zwischen 5.000,- und 10.000,- Euro.


3) Mehr Effizienz bei der Müllabfuhr der Stadt Graz

Durch mehr Effizienz bei der Müllabholung ließe sich diese Summe einsparen.
Alles weitere ist unter diesm Link ersichtlich

Bei der Restmüllstudie_2014 wurde bei etwa 900 Haushalten ein jährliches Einsparpotential von etwa 32.000,- Euro erhoben.

Das Einsparpotential bei den offenen Projekten beträgt hiermit 42.000,- bis 48.700,- Euro.